„Kurz & Wallner handeln retro!“ oder ...Wohin des Weges, schönes Vorarlberg?


(SK) Vorarlbergs Demokratie-Gefüge tritt langsam wieder in eine heiße Phase: Es stehen spätestens im September 2019 die Vorarlberger Landtags-wahlen an. In nicht ganz einem Jahr wird das Vorarlberger Landesparlament neu aufgestellt. Wirklich neu? Das wird sich zeigen.

 

Eine engagierte Gruppe BürgerInnen macht sich auf, das Geschehen im Lande aufmerksam zu beobachten. Um zu beobachten, wie die „alten“ Parteien sich „neu“ aufstellen, welche KandidatInnen auf ihren Plätzen verbleiben und welche neuen Personen in den Listen vorrücken dürfen oder sich dahinter anreihen (müssen).

Entscheidendes Auswahlkriterium wird bei den etablierten Parteien einmal mehr sein, jene Personen zu identifizieren, welche die größte Zugkraft besitzen. Diese KandidatInnen werden auf der Liste ganz vorne platziert. Und mit jeder Menge Symbolkraft aufgeladen. Um so viele, viele WählerInnen wie möglich anzulocken.

Doch nicht Inhalte stehen dabei zur Debatte, schon gar nicht irgendwelche großen Zukunftsentwürfe.

 

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DIALOGFELDER

  • Think universe
  • Think urban
  • Die Demokratische Moderne
  • Europa stärken & Vorarlberg positionieren
  • Balancierte Gleichheits- & Verteilungspolitik
  • Nulltoleranzpolitik
  • Kulturelle Vielfalt
Vorarlberg im Wandel

Aber geht es in der Politik eigentlich nicht um die Perspektiven der Menschen, die hierzulande leben? Um Ideen, wohin die (Wahlentscheidungs-) Reise denn gehen sollte? Aber auch um die Frage, wie wir dorthin kommen? Also, liebes Vorarlberg, wohin des Weges?

Die engagierten BürgerInnen in der sich formierenden politischen Gemeinschaft Wandel Vorarlbergwollen nicht mehr alles einfach kritiklos hinnehmen, was von den etablierten Parteien kommt. Und sich schon gar nicht mehr damit aufhalten lassen einfach nur zu kommentieren, was von ihnen oft als alternativlos Erwähnung findet.

Für den Wandel Vorarlbergist entscheidend eigenständige Inhalte zu debattieren, die für das Leben heute grundlegend sind und in Zukunft vermehrt sein werden. Themen werden erarbeitet, die – mit den Werten einer offenen Gesellschaft – einen konsequenten und radikalen Wandel einleiten (siehe Dialogfelder). Gleichsam entscheidend ist eine Basis zu schaffen, diese Inhalte politisch umsetzen zu können.

Dazu sind alle Interessierten herzlichst eingeladen mitzuwirken.

Darum geht es

Das Leben auf diesem einen - für uns derzeit einzig möglichen - Planeten lebenswert zu gestalten. Mit Respekt und Ehrgefühl die Situationen meistern, die ein gesellschaftliches Zusammenleben erfordern. Die Menschen in politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Die Gesundheit vorbeugend zu erhalten. Und jenen Menschen, die neu in die Welt der Erwachsenen eintreten und jenen unter uns, die ihren letzten Lebensabschnitt erreicht haben, ein würdevolles Dasein ermöglichen: Also den Jungen, dass sie ihre Kraft einbringen und entfalten dürfen und den Alten, dass sie ihre Weisheit und Erfahrung an die nächsten Generationen vermitteln können.

Nein zur heutigen Politik der Freiluftgefängnisse, die Menschen abschottet bzw auch einsperrt. So eine Politik kann Einwanderungswillige nicht wirklich aufhalten. Doch sie kostet vielen Menschen das Leben und spielt Menschenhändlern in die Hände, die umso reichlicher daran verdienen. Diese Politik fördert Unmenschlichkeit, Ungleichheit und Armut.

Ja, es geht darum, dass wir die drohende Klimakatastrophe wahrnehmen und alles unternehmen, diese zu verhindern. Und dabei alle Länder und Menschen schützen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Vorarlberg ist im globalen Überleben zukunftsfähig. Nützen wir unsere glückliche Situation. Doch dazu braucht es Offenheit. Und Mut. Und radikale Lösungen.

Nein, der zeitgemäße Weg ist nicht mehr der Profit für die Wenigen & Reichen. Damit wird keine Zukunft erschaffen. Das ist retro. Selbst einsichtige KapitalistInnen stehen heute schon öffentlich dazu.

Die Wirtschaft im momentanen Politikverständnis, ebenso deren politischen VertreterInnen, zelebrieren Absterbendes. Auch wenn Kurz, Wallner und Co ihren Job vermeintlich gut machen, aus deren Perspektive vermutlich sogar sehr gut, haben sie dennoch die falschen Zielsetzungen.

Der Lebensqualität dienen

Ja, heute beginnen wir mit einer Wirtschaftsform, die immer der Lebensqualität der Menschen und deren Lebensraum dient. Der Maßstab darf nicht mehr der Gewinn der einzelnen Unternehmungen sein, welche immer mehr zu globalen Großkonzernen mutieren.

Der Maßstab muss sein: Was braucht´s zum guten Leben, das alle miteinbezieht und wie können die Bedürfnisse diesbezüglich effektiv gedeckt werden. Der Fortschritt in der Geistesgeschichte der Menschheit ist zu nutzen, die technischen Errungenschaften zum Wohle der Gesundheit und zur Abschaffung von krankmachenden Arbeitsprozessen einzusetzen. In aller Konsequenz. Radikal, doch immer in Abstimmung mit den Menschen, die es betrifft. In ihrer ökologischen Dimension. In Ausrichtung der kommenden Generationen.

Die derzeit herrschenden Eliten werden dagegen sein und alles Mögliche tun, diese Ideen und die dahinter liegenden Bedürfnisse zu verunglimpflichen. Sie werden denunzieren, alles und jede wie jeden schlecht machen wollen. Warum? Weil sie wissen, dass sie deutlich an Einfluss und Reichtum einbüßen werden.

Wandel mit der Kraft einer offenen Gesellschaft

„Aber“, kommentiert Konrad Steurer, „es wird den Eliten nichts nützen. Denn die Zeit erfordert eine Rebellion gegen jenes, das unsere Erde und das Leben darauf zu Grunde richtet.“ Aus seiner Sicht ist das Rebellische bereits in der Gesellschaft eingepflanzt, ist hörbar und oft schon deutlich spürbar.

Die Initiativen in der Zivilgesellschaft verändern jetzt schon, wandeln die Gesellschaft im Zusammenhalt und in ihrem Wirtschaften. Die Menschen begehren auf und wollen Neues.

In Vorarlberg sind vielerorts bereits Anfänge gesetzt, immer mehr VorarlbergInnen bekennen sich zum Neuen. Für einen radikalen Wandel, aktiv und friedlich. Neu gewichtet, modern, demokratisch im Wandel für ein zufriedenes Dasein.

Also, wohin des Weges, schönes Vorarlberg?

Aufbrechen in die demokratische Moderne

Gehen Sie mit. Mit dem Vorarlberger Wandel. Damit es anders, damit es besser wird!

Wer weiß, vielleicht sind im Landtag ab dem 23. September 2019 die Sitze schon reserviert für den Wandel Vorarlberg 😉

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